Mit großer Bestürzung reagiert der FDP-Kreisverband Remscheid auf den tödlichen islamistischen Anschlag am Rande des CSD in Berlin. Die Freien Demokraten sprechen den Angehörigen des Opfers sowie den Verletzten ihr tiefes Mitgefühl aus. Gleichzeitig mahnen sie eine grundlegende Kurskorrektur in der Sicherheits- und Integrationspolitik an, die auch für Kommunen wie Remscheid unmittelbare Relevanz besitzt.
„Unser Mitgefühl gilt den Opfern, ihren Angehörigen und den Einsatzkräften vor Ort. Ein friedliches Fest für Freiheit und Toleranz darf nicht Zielscheibe des fundamentalen Islamismus werden“, erklärt Torben Clever, Vorsitzender des FDP-Kreisverbandes Remscheid. „Doch mit reiner Betroffenheit ist niemandem mehr geholfen. Was die Menschen, egal ob in Berlin, in der Metropolregion oder hier bei uns in Remscheid, zu Recht erwarten, ist ein handlungsfähiger Rechtsstaat, der seine Bürgerinnen und Bürger schützt.“
Aus Sicht der Remscheider FDP offenbart der Anschlag erneut die Gefahren, die von radikal-islamistischen Netzwerken und ideologisierten Einzeltätern ausgehen. Es gelte, bekannte Strukturen nicht länger zu verharmlosen, sondern ihnen mit der vollen Härte des Gesetzes zu begegnen.
„Freiheit braucht Sicherheit. Wenn sich Menschen im öffentlichen Raum unsicher fühlen oder das Vertrauen in die Durchsetzungskraft unseres Rechtsstaates verlieren, gerät das Fundament unserer offenen Gesellschaft ins Wanken“, betont der Vorsitzende des FDP-Kreisverbandes Remscheid abschließend. „Wir fordern daher von Land und Bund einen klaren Kurs der Durchsetzung und von der Kommunalpolitik vor Ort die nötige Wachsamkeit.“


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