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Moderne Sportstätten sind inklusive Sportstätten

Anfrage für die Sitzung des Ausschusses für Sport und Freizeit und für die Sitzung des Hauptaus-schusses am 7. Oktober sowie für die Sitzung des Beirates für die Gleichstellung der Menschen mit Behinderungen am 8. Dezember 2021

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Mast-Weisz,

für die Sitzung des Ausschusses für Sport und Freizeit und für die Sitzung des Hauptausschusses und Ausschusses für nachhaltige Entwicklung, Digitalisierung und Finanzen am 7. Oktober sowie für die Sitzung des Beirates für die Gleichstellung der Menschen mit Behinderungen am 8. Dezember 2021 stellen wir folgende Anfrage.

1. Welche Sportstätten sind einschließlich der Zuwegungen im direkten Umfeld bereits barrierefrei gestaltet?

2. Gibt es bereits objektbezogene Bedarfsplanungen für die barrierefreie oder barrierearme Gestaltung der Remscheider Sportstätten?

3. Welche Maßnahmen sind bezogen auf die einzelnen Sportstätten erforderlich, um sie barrierefrei oder zumindest barrierearm zu gestalten?

4. Welche Sportstätten verfügen über spezielle Sportgeräte für Menschen mit Behinderungen?


Begründung:

Der Sport bringt viele verschiedene Menschen zusammen und stärkt auf diese Weise das Miteinander in der gesamten Stadtgesellschaft. Bewegung, Spiel und Sport sind besonders gut geeignet, um gegenseitiges Verständnis von Menschen mit und ohne Behinderungen zu stärken. Zu der selbstbestimmten Teilhabe behinderter Menschen am gesellschaftlichen Leben gehören daher auch barrierefreie Sportstätten.

Viele Sportstätten entsprechend nicht den heutigen Anforderungen an Barrierefreiheit, so dass Menschen mit Behinderungen je nach Standort mehr oder weniger stark beeinträchtigt oder sogar ausgeschlossen werden. Die Anpassung der Bestandsbauten stellt sicherlich eine langfristige Planungs- und Bauaufgabe dar. Umso wichtiger ist es aus unserer Sicht, die erforderlichen Maßnahmen für die einzelnen Sportstätten zu kennen und in den nächsten Jahren planerisch und finanziell möglichst weitgehend zu berücksichtigen.

Die Barrierefreiheit von Gebäuden wird oftmals lediglich unter baulich-technischen Aspekten betrachtet, etwa in Bezug auf den Einbau von Rampen und Aufzügen, die Einrichtung geeigneter Sanitärräume und die Berücksichtigung ausreichender Flur- und Türbreiten. Wichtig sind aber auch taktile, optische und akustische Orientierungshilfen, damit Menschen mit Behinderungen die Sportstätten möglichst ohne Einschränkungen nutzen können. Gerade in den Sportstätten mit Zuschau-plätzen müssen zudem nicht nur die Aktiven, sondern auch die Zuschauerinnen und Zuschauer in die Planungen barrierefreien Raums einbezogen werden.

Die Grundausstattung einer Sporthalle kann zum großen Teil sowohl von Menschen mit Behinde-rungen wie auch von Menschen ohne Behinderungen genutzt werden. Eine solche Grundausstattung kann gleichwohl durch zusätzliche Geräte, die für spezifischen Behinderungen ausgelegt sind, ergänzt werden. Wir möchten in Erfahrung bringen, welche Sportstätten bereits über solche Angebote für Menschen mit Behinderungen verfügen.

Mit freundlichen Grüßen

gez.
Sven Wolf
Fraktionsvorsitzender

gez.
David Schichel
Fraktionsvorsitzender

gez.
Sven Chudzinski
Fraktionsvorsitzender

gez. .
Michael Büddicker
Sprecher im Ausschuss für Sport und Freizeit

gez.
Bernd Fiedler
Sprecher im Ausschuss für Sport und Freizeit

gez.
Philipp Leuchten
Mitglied des Ausschusses für Sport und Freizeit

gez.

Sabine Krause-Janotta
Beratendes Mitglied des Beirates für die Gleichstellung der Menschen mit Behinderungen

gez.
Vincent Amtmann
Beratendes Mitglied des Beirates für die Gleichstellung der Menschen mit Behinderungen

gez.
Hans Lothar Schiffer
Beratendes Mitglied des Beirates für die Gleichstellung der Menschen mit Behinderungen

Anfrage: Moderne Sportstätten sind inklusive Sportstätten

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