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Neues Freibad Eschbachtal: Gestaltungsmehrheit regt frühzeitiges Personalkonzept an

Vorausschauende Planung soll Personalmangel verhindern / Kooperation mit Wermelskirchen als mögliche Option

Am kommenden Samstag, 2. September, öffnet das Freibad Eschbachtal letztmalig vor der umfassenden Sanierung seine Pforten. Die Fraktionen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP regen nun an, bereits jetzt ein Personal- und Sicherheitskonzept für das neue Freibad Eschbachtal zu erstellen. Damit soll verhindert werden, dass der Betrieb des Freibades schon bei der Wiedereröffnung durch etwaigen Personalmangel beeinträchtigt wird.

Michael Büddicker, sportpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion: „Das Freibad Eschbachtal ist ein unverzichtbarer Anlaufpunkt in unserer Stadt – sowohl für Badegäste als auch für ambitionierte Schwimmerinnen und Schwimmer. Wir freuen uns daher alle sehr auf den Umbau des Bades und die Neueröffnung nach Fertigstellung der Arbeiten. Ohne Aufsichtspersonal lässt sich der Badebetrieb aber nicht durchführen. Deswegen ist es wichtig, schon jetzt ein Personal- und Sicherheitskonzept zu erstellen. Denn nur so können die Remscheiderinnen und Remscheider das neue Freibad Eschbachtal auch wirklich reibungslos nutzen.“

Bernd Fiedler, sportpolitischer Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen: „Ohne Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer ist der Betrieb eines Freibades nicht machbar. Daher sollten wir uns schon jetzt um qualifiziertes Personal kümmern. Damit dies gelingt, gilt es die Rahmenbedingungen so attraktiv wie möglich zu gestalten. Um geeignetes Personal zu finden, sollten wir zudem auf bewährte Kooperationen mit der Arbeit Remscheid und dem H2O zurückgreifen, aber auch neue Partner suchen. Eine Möglichkeit wäre eine städteübergreifende Kooperation mit Wermelskirchen.“

Torben Clever, sportpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion: „Das Land NRW fördert aktuell die Ausbildung von Übungsleiterinnen und Übungsleitern. Dieses Förderprogramm sollte genutzt werden, um durch gezielte Werbung in Schulen und Sportvereinen entsprechendes Personal zu finden. Auch der Einsatz von Bundesfreiwilligen oder ehemaligen Beamtinnen und Beamten der Feuerwehr wäre eine gute Möglichkeit. Zudem haben Städte wie beispielsweise Lippstadt bereits vorgemacht, dass auch Künstliche Intelligenz bei der Schwimmbadaufsicht genutzt werden kann – so etwas wäre sicher auch bei uns in Remscheid umsetzbar.“

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