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Todtenhausen: Positives Zeichen für betriebliche Ausbildung setzen

FDP unterbreitet Regierung Vorschlag zur Ausweitung des Kurzarbeitergeldes für Auszubildende

Zum Vorschlag der FDP-Bundestagsfraktion an die Bundesregierung, das Kurzarbeitergeld für Auszubildende bereits ab dem ersten Tag statt nach sechs Wochen zu gewähren, erklärt der Vorsitzende der AG Mittelstand und Handwerk der FDP-Bundestagsfraktion, Manfred Todtenhausen MdB:

„Wir Freie Demokraten tragen die Corona-Hilfspakete der Bundesregierung für Betriebe wie Beschäftigte in Deutschland mit. Jetzt kommt es darauf an, schnell und unbürokratisch gesunde Betriebe und wettbewerbsfähige Arbeits- und Ausbildungsplätze zu schützen und zu retten, die unverschuldet unter der absehbaren Rezession leiden werden.

Hier setzt unser Vorschlag an, den wir in einem Brief an die Bundesminister Frau Karliczek, Herrn Altmaier und Herrn Heil gerichtet haben. Uns geht es dabei gerade um die ausbildenden Betriebe in Handwerk und Mittelstand: Fast 50 Prozent der Ausbildungsplätze werden hierzulande in Klein- und Kleinstunternehmen bis zu 49 Mitarbeitern gestellt, von denen viele inhabergeführte Betriebe – etwa aus der Gastronomie, dem Facheinzelhandel oder dem Frisörhandwerk – gezwungen sind, aufgrund der gegenwärtigen Corona-Anordnungen ihre Geschäfte einzustellen bzw. stark einzuschränken. Betriebliche Ausbildung kann häufig nicht mehr stattfinden, weil viele Ausbilderinnen und Ausbilder selbst Kurzarbeit leisten und die Berufsschulen derzeit geschlossen.

Aus diesem Grund unterstützen wir die Forderung, Auszubildenden in von der Corona-Krise betroffenen Klein- und Kleinstunternehmen für eine Übergangsfrist vom ersten Tag an Kurzarbeitergeld zu zahlen. Es ist absolut gerechtfertigt, den Betrieben mit der höchsten Ausbildungsquote entgegen zu kommen und ihre Ausbildungsleistung entsprechend zu honorieren. Die gesetzliche Verpflichtung des Arbeitgebers, weiterhin sechs Wochen die volle Ausbildungsvergütung zu zahlen, soll jedoch bestehen bleiben – sprich die Auszubildenden bekommen auch dann ihre volle Ausbildungsvergütung, weil der Betrieb die ausstehenden 40 Prozent auszahlt.

Erinnern wir uns: Es sind die Mittelständler mit ihren Belegschaften, die in allen Regionen unseres Landes den Laden am Laufen halten und für gute Arbeit und Ausbildung sorgen. Sie brauchen unbürokratische und schnelle Hilfe und keine komplizierten, langen Antragsverfahren. Ziel muss sein, dass am Ende muss allen geholfen wird, nicht nur den ganz kleinen und den ganz großen. Dafür setzen wir Liberale uns bei den weiteren Verhandlungen ein.“

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